Dienstag, 7. April 2009

April, April, die Sakura blüht wann sie will

Dieser wunderbare Blog wurde dann stundenweise am Mittwoch, dem 1. April geschrieben, außerdem habe ich Steffis Ex-Konersationpartner Shun getroffen und viieeeel Japanisch geredet. Am Donnerstag, dem 2. April 2009 musste ich dann zum Interview mit Tanaka-Sensei antanzen. Achja, ich bin jetzt in Level 10 gekommen, so wie fast alle Leute aus dem 8. Level. Fletcher (vorher level 10, jetzt 12) meint, das Level soll gut sein, also dann... Danach hab' ich noch mit Markus (aus meinem Level ) Mittag gegessen und in nach Hause und habe wieder fleißig Blog geschrieben. ;) Nebenbei habe ich noch 11 Folgen a 50 Min. Drama "1 litoru no namida" gesehen. Jaaaaa, ich weiß, warum ich's gar nicht erst anfangen wollte. Als ich dann jedenfalls gegen 5 Uhr ins Bett bin, fühlte ich mich nicht in der Lage gegen 11.00 Uhr des Folgetages zum Hanami Nr. 2 in Shinjuku zu erscheinen, was aber auch kein Problem war. Ich kam dann zusammen mit Jolie (Hong-Kong) gegen 13.30 dort an und ich stellte fest, dass ich mich in Anbetracht der Kälte beim letzten Mal viel zu dick angezogen hatte. Über die Mittagszeit herrscht hier bald Sommer und Larissa und Hanna haben Sonnenbrand bekommen. Im Shinjukugyoen muss man 200 Yen Eintritt bezahlen, der Park hat aber auch wirklich schöne Sakura zu bieten. Wobei das typische Imgae ja eigentlich die rosa Kirsche ist, aber Japan ist ganz weiß gekleidet, die rosanen Kirschen sieht man nur ganz vereinzelt. O_o..

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Shimoda-Guys und der See im Park (Der häßliche Rand oden ist eine neue Erfindung meiner Kamera, seit ich sie runtergeschmissen hab..;_;)

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Sakura, Sakura. Ach und bevor ich's vergesse: Sakura. Es ist wirklich herrlich!

Insgesamt waren wir vielleicht 30 Mann oder mehr, und so verging die Zeit bis zum Torschluss (16.30) wie im Flug.

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Kann mir irgendwer erklären, wie dieser Baum funktioniert??? Das ist wirklich nur ein Baum! Wie kommen die Farben da rein???


Am Sonntag, dem 4. April, habe ich mich mal auf dem Hiyoshi-Campus umgeschaut. Es ist schließlich die Woche der neuen Studenten, und daher haben sich alle Clubs und Zirkel zum Neuglings-Fischen auf dem Campus postiert. Wieder musste ich über die Professionalität von einen und die Kosten von anderen staunen! Es gibt mehrere Tennis, Badminton, Volleyball , Baseball- und Restballsportarten-Clubs, einen Reitclub, mehrere Reiseclubs (wir waren schon in Nepal, Okinawa, Hokkaido und Indonesien), Kanu und irgendwelche anderen Bootclubs, den Cosplay-Club .... Keio-Studenten haben halt doch Geld...

In Anbetracht der Tatsache, dass ich keins habe (nach neusten Rechnungen gebe ich pro Monat ca. 150 € mehr aus, als ich an DAAD und Bafög bekomme... damit bin ich fast 1000 € über..;_; ), habe ich mich jetzt auch auf diesen Teacher-Student-Seiten angemeldet. Mal schauen, ob sich was ergibt. Viele meinen, es sei sehr schwer Schüler zu halten, aber wenn man es schafft, wenigstens einen Schüler pro Woche für 'ne Stunde zu haben, dann hilft das ja schon.. Den Preis der Stunde kann man selbst festlegen, aber üblich sind 2500-3500 Yen, was immerhin 20 € - 28 € macht...

Am Sonntag, dem 5. April, stand dann - man lese und staune - Hanami Nr. 3 an, diesmal in Ueno. Da muss man sich halt auch mal gequetscht haben. Der Anlass war Inkas Geburtstag.

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Katrin, Sarah, das glückliche Geburtstagskind: Inka

Kurze Erklärung: Es sind nun fast alle Leutchen aus meinem Japanischkurs in Halle hier eingetrudelt und Inka gehört dazu. Zu neunt haben wir uns dann durch die Massen gedrängelt.
Aber mal ganz ehrlich: Jeder sagt, dass Ueno voll ist. Ok, weiß ich ja. Aber die Leute neigen ja zur Übertreibung, deshou? Soll heißen, voll heißt ja, normalerweise kann man trotzdem noch irgendwo 'ne Decke hinlegen, nicht? Ja, "irgendwo" kann man das auch tun (äußerster Rand des Parks, immerhin nicht auf dem gepflasterten Gehweg), aber nur ein paar Schritte hinein in den Park zu den eigentlichen Sakura hin- Vergesst es.

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Das ist die Vorstufe.

Da gab' es ja noch nicht mal Durchkommen, da braucht man vom Hinsetzen gar nicht reden. Wahrscheinlich reicht die eine Übernachtung dort nicht mal, um sich ein Platz an der Kirschblütenalee zu sichern, wahrscheinlich halten die ihre Plätze seit 'ner Woche dauerbesetzt oder so, damit man sich dann am WE treffen kann...


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Das ist die Sakura-Allee: Schaut euch das Foto mal groß an, da sieht man's besser! Achja, die Leute links im Bild versuchen spazieren zu gehen, während die Leute rechts im Bild die Verrückten sind, die sich sonstwann aufgemacht haben um den Platz an der Sonne zu kriegen - auf'm Asphalt zwar, aber wen scherts. Sowieso war wegens Platzmangels alles besetzt, was zu haben war - und wenn's unter der Sakura ist, dann nimmt man auch den asphaltierten Gehweg in Kauf.

Katrin, *-*, Elisabeth, Inka, Stefan, Tina (Drückeberger Karl, Sarah und Andrea machen die Fotos)

Trotzdem war's schön, wir haben von Halle und natürlich Tokyo erzählt und festgestellt, dass sich eigentlich kaum was geändert hat bis auf die Haarlängen derjenigen, die sich den teueren Friseur nicht leisten wollen/können. ;)

Das mit den Toiletten ist im Übrigen so 'ne Sache: Generell haben japanische Parks ja vorbildlich viele Toiletten und zur Feier des Tages waren noch zusätzlich Dixiklos aufgestellt. Möglicherweise hilft die Tatsache, dass es alles Klos im jap. Stil waren, dass sie für die Massen echt sauber waren. Aber als Mann hat man es doch nicht leicht: Als ich zu den Klos bin, waren da 6 mit Tür und 6 ohne. Auf denen mit Tür stand "für Frauen" dran.. Nö, Männer brauchen in Japan keine Türen, wozu auch. Kann zwar jeder vorbeischauen, aber damit muss man(n) halt leben!

Endlich hab ich in ueno auch mal die Statue von Saigo Takamori gefunden! Andauend bin ich irgendwie so gelaufen, dass ich das Ding nie gefunden habe.

Danach musste natürlich Karaoke stattfinden, schließlich sind wir Japanologen in Japan! Gegen 18.00 haben wir uns dann aber auf die Socken gemacht und ich bin weiter zum nächsten Event, der Shimoda Welcome Party.

Dieses Mal sind ja wesentlich mehr Asiaten da als Westler, und sie meisten sind keine Studenten des Sprachprogramms, sondern fangen hier in Japan ihr Masterstudium an.

Aber wir waren angenehm überrascht, wie viele sich auf die Party getraut haben. Daher gibt es wohl ein paar neue Kandidaten, an denen ich mein Japanisch auch im Wohnheim ausprobieren kann, auch wenn ich mir - Sorry! - die koreanischen Namen einfach nicht merken kann! Wir haben noch Namensbingo gespielt und ich hab' ne Keio-Decke gewonnen. :) Jaa... So hat man mit vielen neuen Leuten geschwatz und danach wollte ich eigentlich ins Bett. Da habe ich aber gemerkt, dass ich meine Geldtabelle lange nicht mehr vervollstöndigt habe und ehe ich mich's versah, war es 2.00 Uhr und mein Minus größer als angenommen . Achja. Aber nicht, dass ihr euch jetzt Sorgen macht! Ich habe ja noch von Mama und Papa geliehenes Geld und eigene Reserven zur Not, so ist es nicht!

Achja, dann hab' ich plötzlich noch 'ne SMS von Shun bekommen (mein neuer Konversationspartner), der mich fragte, ob ich schon in Hamarikyuu war und von Martina (aus meinem Sprachkurs), die mich fragte, ob ich mit zum Campus will um zu schauen, welche Japanischkurse denn so in Frage kämen. Das war dann auch der Plan für heute (endlich!!), Montag, den, 6. April 2009. Allerdings bin ich ja vollkommen ungeplanter Weise will zu früh aufgewacht und fühlte mich zu meiner größten Überraschung auch gleich wie Aufstehen, so dass ich noch genug zeit hatte, noch einmal nach Tamagawa zu fahren. Dort fand ja Hanami Nr. 1 statt und ich wollte doch sehen, wie die Sakura dort jetzt aussehen. Aaaach, das hat sich vol gelohnt, es ist herrlich. Das beste ist ja, dass die Kirschbäume ja auch relativ groß werden, so wie die Kiefern auch. Und dann blüht ja aber der ganze Baum vor allem in der Krone, so dass du unter einem Kirschblütendach spazieren kannst. Das ist soo toll! *-*

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Könnt ja mit den Bildern vom ersten Hanami vergleichen.^^

Ja, danach bin ich zum Campus und wir haben uns durch die Kursbeschreibungen gequält. Also, wir (Martina und ich, aber wir sind nicht die Einzigen), haben uns vorgenommen, eine japanische Vorlesung zu besuchen, einfach, um's mal gemacht zu haben. Wir haben aber ewig nach was Passendem gesucht und jetzt möglicherweise was genfunden. Wenn wir es richtig entziffert haben, dürte es eine Vorlesung (oder Seminar) zur Lesung von Hiragana (Silbenschrift) in alten japanischen Kalligraphien und Handschriften. O_o..na mal sehen.... Ansonsten will ich ja mal wieder viel zu viele Kurse belegen, ich muss mir das mal noch alles überlegen. Und das Beste: ich habe Unterricht am SA!!!! Mittwoch undFreitag kann ich mir evtl. frei halten, aber ich habe keine zwei Tage hintereinander frei... ;_;

Danach habe ich mich mit Shun in Shimbashi getroffen und ich hab' zum ersten Mal zur Mittagsrushhour (12.00 -13.00 Uhr, alles hat Mittagspause) im Yoshinoya (Schnellimbiss - Reischale mit Schweine- oder Rindfleisch) gegessen. Die Leute stehen da echt in meterweise an und alles spachtelt sein Mittagessen in sich rein um dem nächsten Platz zu machen. Irgendwie hab' ich mich heute nicht so richtig gut mit den Hashi angestellt und dementsprechend langsam gegessen - ich glaub', die Wartenden hätten mich am liebsten erwürgt. ^.^ Jedenfalls hab' ich allgemein betrachtet noch nie so schnell Mittag gegessen - muss ich auch nicht wieder haben.

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Das ist Japan: Sakura und Bürohäuser, die in den Himmel ragen.

Hamarikyuu ist ein Garten, (früher war da wohl auch noch ein kleiner Palast dran), der der kaiserlichen Familie gehörte. So eine Art Nebenresidenz. Wir sind dort durch den Park spaziert, der auch wunderbar war und haben die Schwierigkeiten der japanischen, englischen und deutschen Sprache erörtert. :)

Samstag, 4. April 2009

"W Marcu jak w garncu" - auch in Japan

Der Spruch im Titel heißt übersetzt so was wie: Im März geht es zu wie im Topf - also alles bunt durcheinander. Damit ist eigentlich das Wetter gemeint, aber ich glaub', ich kann das auf die Gesamtsituation beziehen. ^.^

Nachdem das Gasshuku nun also vorbei war und ich erstmal meinen Hals kurieren, viel schlafen und viel putzen musste, stand Steffis Verabschiedung an. Da Steffi schon ein Jahr hier war, war es Zeit für sie, gen Heimat zu fliegen. Daher habe ich mit mit ihr und ihrer Freundin Freddie am 14. März 2009 in Shibuya getroffen. Ursprünglich stand ein Konzert auf dem Plan, aber aus mir immer noch nicht bekannten Gründen wurde das stündlich irgendwie teurer, so dass das abgewählt wurde und wir stattdessen lieber selbst Musik machten (auch wenn das in meinem Fall eher ...naja klang. Freddie ham'se dagegen aus der Oper geklaut, die hat mein stimmliches Tief also mehr als wett gemacht. )

Am 15. März 2009, welches ein Sonntag war, stand dann die Generalüberholung meines PCs an. Problem: Betriebssystem Russisch. Also hab' ich Nancy mit zu mir nach Hause geschleppt, damit sie mir das vorlesen und übersetzen kann. Hat sie auch ganz brav gemacht. :) Natüüüüürlich habe ich dann, als der ganze Kram vorbei war, gemekrt, dass auf Piotrs Super-CD, von der ich verschiedene Programme installieren wollte, mal eben auch ein XP-Betriebssystem auf Deutsch drauf is'. Also hab' ich den ganzen Scheiß im Nachhinein nochmal gemacht... diesmal allein. ;)
Zum Dank wollte ich Nancy eigentlich zum Okonomiyaki einladen, aber der Laden hatte zu. ;( Also sind wir auf Sushi umgeschwenkt, wobei ich allerdings das Für-Nancy-Bezahlen vergessen hab'. O_o...

Wer-auch-immer, Steffi, *-*, Anne, Freddie

Abends gab's dann noch Steffis Abschiedsparty in Shibuya im Izakaya. Es waren viele Japaner aus Steffis Musikclub da und einige Deutsche/Österreicher von der Keio sowie Steffis Konversationspartner Yuichiro. War natürlich Nomihodai, also wurde es schnell laut und lustig.

Außerdem wollte ich Mutti per Skype anrufen, aber irgendwas ging wieder nicht. ;( Also hab' ich nur 'ne Geburtstags-E-Mail schreiben können. Den Montag, den 16. März, habe ich dann vollständig meiner Kopierarbeit in der Bibliothek gewidtmet.


Am Dienstag, dem 17. März 2009, sind Nancy und ich mit Kiyohiko und Ryuichi in Takadanobaba Eis laufen gegangen. Eigentlich sollten mehr Leute kommen, aber wie's halt immer so ist... Dabei haben wir einmal mehr festgestellt, dass die Welt, besonders Tokyo, 'nen Dorf ist. Kiyo, Keio SFC-Campus -Japaner, den wir vom Tandenprogram mit Halle kennen, und Ryu vom Gasshuku kennen sich nämlich nicht, aber beide kennen Yasu, Shuhei und Tekkan. Ryu vom Gasshuku und Kiyo, weil's seine Senpai (Studis in höheren Semestern) sind. Naja, jedenfalls hätten wir uns echt keine Sorgen machen brauchen, dass die sich komisch vorkommen, weil sie sich nicht kennen - kaum erfolgte die Begrüßung schon tratschen die den ganzen Weg zur Einhalte wie die Waschweiber. XD Ryu und ich haben seit ca. 2 Jahren nicht mehr auf Kufen gestanden, Nancy hatte ein Jahr Pause und Kiyo gleich 10. Aber wir haben es trotzdem ohne allzu viele Blessuren geschaft, auch wenn Kiyo sich einmal langgelegt hat und ich mit 'nem Hockeyspieler zusammengeprallt bin. Die Besten auf dem Parkett (ihr wisst schon :) waren jedenfalls die Kinder. Diese kleinen Zwerge, die da auf dem Eis Piruetten drehten und Sonstiges veranstalteten und nicht so richtig den Horizont dafür zu haben schienen, dass es Leute gibt, die etwas weniger Kontrolle über ihr Schuhwerk hatten.

o.r.: Kiyo(hiko) und Nancy

l.: Kiyo: "Wenn auf der Karte 4 Minuten steht, dann brät das jetzt 4 Minuten!" Man beachte die Sanduhr.

Nachdem wir da also mehrere Stunden unsere Runden auf dem Eis gedreht hatten, beschlossen wir, dass es Zeit sei was zu essen. Führsorglich wurde sich erkundigt, was wir essen wollten und ein "lass uns halt mal laufen und schauen" wurde nicht akzeptiert. Als wir dann endlich Okonomiyaki vorschlugen, damit die Jungs glücklich waren, musste sofort das Handy gezückt und die Gegend sondiert werrden und - schwups - fanden wir uns in Shinjuku wieder. O_ä...jaja, die Japaner. Aber das Essen war toll und es wurde ausführlich über die richtige Art, Monja und Okonomiyaki zu machem, debatiert. Daneben fanden noch Gott und die Welt in dem Gespräch ihren Platz und schon war es 8.00 Uhr, wir unser Geld los (die Jungs haben mehr bezahlt - Danke!) und keiner wollte nach Hause. Was tut man, wenn man nicht nach Hause will? - Karaoke stand an, auch wenn die Tonhöhen, die ich wollte, sich immer noch außerhalb meiner Reichweite befanden und Kiyo mal zu der Gruppe Japaner gehörte, die wissen, warum sie eigentlich nicht ins Karaoke gehen wollten. XD Nancys und mein neues Eröffnungslied ist jedenfalls Zombie von den Cranberries - Ryu und Kiyo kannten das beide nicht, fandens aber irgendwie sehr lustig, warum auch immer.

r.: Ryu(ichi), der Meister am Werk, Monja-Häkseln

Nach soviel Spaß hab' ich mich am 18. März wieder in der Bibliothek vergraben und am 19. März an meinem Schreibtisch - ich musste ja auch noch die Arbeit für Tatsuya fertig machen. Aber mein PC wollte keinen Ton mehr abspielen, also habe ich in 8-stündiger Kleinarbeit 'rausgekriegt, was ihm nicht passt (Ja, ja, er ist mit der Gesamtsituation unzufrieden, ich WEISS) und habe dann noch gearbeitet, genauso wie am Freitag, Samstag und Sonntag.

Am Montag, dem 23. März 2009, stand Nancys Geburtstagsparty an. Es kamen natürlich die üblichen Verdächtigen (Tina und Katrin), Nancys Freunde von der Sophia, sowie Waku vom Gasshuku und -lange nicht gesehen und gleich kein Foto - Toshi! (letztes Jahr Gasshuku und Nancys und mein Konversationspartner).

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Katrin, Tina, *-*, Nancy, Sachiko, Brandon

Wir haben uns mal nicht in Shibuya sondern in Akasaka getroffen, aber das Cafe, dass Brandon vorgeschlagen hatte, war zu. Also suchten wir was anderes und landeten bei Hägendaaz. Eis schmeckte super und kostenlose Unterhaltung gab's auch - ein älterer Herr meinte unbedingt, im Cafe singen zu müssen. Danach gab's noch Sushi in Shibuya und Singen! Meine Stimme war immer noch schwach..;_;

Am Dienstag, dem 24. März 2009, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ein bisschen zu beobachten, wer so Neues in unser Wohnheim zieht. Wir sind schließlich schon seit Wochen aufgeregt - Wer wohl kommt? Die japanischen RAs waren weniger begeistert - Allerdings nicht, weil's sie nicht interessierte, sondern weil an dem Tag das Finale der Baseballweltmeisterschaften Japan -Korea im Fernsehen lief. Der Manager hat in der Lounge extra einen Fernseher aufgestellt und alles hat gekuckt und gebetet, dass die Neuen nach dem Spiel kommen. Als mir dann auffiel, dass gar kein Koreaner mit von der Partie war, meinten sie, die Koreaner würden im 4. Stock gucken. ^.^ Wie hierzulande (also zu Hause) beim Fußball - sogar die Postleute, die den ganzen Tag Kisten und Koffer angeschleppt hatten, verdrehten die Köpfe um bei der Arbeit ein paar Blicke auf das Spiel zu erhaschen. Wer also komplett auf/losgelöste Japaner sehen will, der beobachte sie bei einem wichtigen Baseballspiel!
Insgesamt sind sehr viele Asiaten gekommen, die Zahl der Deutschen beläuft sich wohl auf 7, obwohl ich zwei noch nicht getroffen habe.
Den Rest des Tages habe ich noch für den Placement-Test gelernt.

Am 25. März, seines Zeichens ein Mittwoch, war der Tag von Lindas (Gasshuku) Graduierungs-Zeremonie (Wie heißt das denn auf Deutsch? Uni-Abgangsfeier?). Nancy und ich sind daher zum Campus der Sophia-Universität, um Linda im traditionellen Gewand zu bestaunen. Das besteht aus etwas Kimonoartigen, der allerdings nur so bis zu den Knien geht, dem Obi (Gurt zum drumbinden) und Hakama (Hosen, die komischerweise über die Obi-Schleife gebunden werden). Lindas Mutter hat erklärt, das das wohl noch gar nicht so lange so sein, früher sei es neinfach nur der Kimono gewesen, aber diese Tracht erinnere wohl an die der Studentinnen der Edo-Zeit (1603 - 1868) und gehe auf die Heian-Zeit (1000-1400 die Drehe) zurück. Danach musste sich Linda ihrem Zeremoniell widmen und ich hab' spontan beschlossen, zu Nancy zu gehen um zusammen zu lernen, was wir dann sogar auch ziemlich intensiv gemacht haben. Abends wurde noch "Porco Rosso", ein Ghibili-Animationsfilm gesehen (Japanisch!) und ich hab' dort auch übernachtetn weil die Gasteltern eh grad' verreist waren. Der Donnerstag, 26. März, stand ganz im Zeichen intensiven Grammatiklernens, genauso wie der Folgetag.

Am 28. März 2009 dann der Tag des Zitterns: Der Placement-Test, der darüber entscheidet, in welches level man in diesem Semester eingestuft wird. Na ein Glück wusste ich vorher nicht, dass man tatsächlich dazu verdonnert werden kann, das gleiche Level nochmal zu machen bzw. sogar heruntergestuft werden kann. Daher hab' ich das eigentlich ganz locker gesehen, wobei dieser Placement-Text einfach mal komisch ist. Ich meine, im Grammatikteil muss man Sätze, in denen bestimmte gramm. Konstruktionen vorgegeben sind, sinnvoll vervollständigen. Ja...schön und gut, die Grammatik kannte ich ja! Aber wie zum Teufel soll man in 4-Zeilen, gespickt mit 5 grammatischen Teilen einen sinnvolen, logischen Satz bauen? Ich hab' die meiste Zeit dafür gebraucht mir den Kopf zu zermartern, was zum Teufel ich schreiben kann, damit das halbwegs ein Satz wird. Hab' dann so was Tolles geschrieben wie: "Wenn man den deutschen Winter mit dem japanischen vergleicht, dann ich es zwar so, dass sich die Temperaturen aufgrund der Wetterveränderung durch die Umweltverschmutzung ändern, aber das heißt nicht, dass man in Japan im Winter nur mit T-Shirt rumlaufen kann." O_o.... Nee, is klar. -_-° Und beim Hörverstehen kamen z.T. Sachen dran, da konnte man die Multiple-Choice Antworten einfach logisch erschließen, da brauchte man nix zu verstehen. Ejal, geschrieben war geschrieben und ab ging's zum Sakura-Festival.

Das Sakura Festival wurde von "der anderen Seite" unseres Heims veranstaltet. Warum zum Teufel die das auf den Tag des Placement-Text gelegt haben, wird mir auf immer ein Rätsel bleiben, egal, ein bisschen was konnten wir trotzdem noch ansehen.

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Fressbuden und die Clubs bei der Vorstellung

Ich war mal wieder darüber erstaunt, wie semi-professionell so was hier organisiert wird. Es gab einen gut organisierten Empfang, wo man wie immer richtig teuer gedruckte Pamphlets bekam und die Organisatoren waren z.T. mit Headset vernetzt. Den ganzen Tag waren Leute dazu zuständig, in eine Megaphon zu brüllen, sobald ein Auto die kleine Straße hier passierte usw. usw. Ds Festival ist eine der Gelegenheiten, wo die ganzen Leute aus der Nachbarschaft kommen und Tanzgruppen der umliegenden Schulen Aufführungen machen.

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Irgendein komischer Tanz und noch einer, diesmal ein traditioneller, angeleitet von der örtlichen Nachbarschaftsvereinigung

Am 29. März, Sonntag, erfolgte unser erstes, noch etwas kaltes und nicht ganz so blütenreiches Hanami. (花・BLume、見・Sehen) Die Wahl viel des Hanamis viel einem ja echt schwer: Weil alle mit diesem WE gerechnet hatten, gab es eine Einladung zum RA (Housing assistant im Wohnheim)-Hanami, Wohnheim-Hanami, Wohnheim-Hong-Kong-Chinesen-Hanami, COSMIC-Hanami und ich weiß gar nicht, ob ich nicht noch eins vergessen hab'. (Für das Hanami vom Wohnheim in Yoyogi ist Zack mit dem ersten Zug 5:00 Uhr losgefahren, um einen Platz unter Kirschbäumen zu besetzen. Aber er war nicht der Erste: Es gibt Japaner, die übernachten im Park um sich den Spot zu sichern!!!)

Mit von der Partie meines Hanami waren Leute vom Gasshuku, Katrin und Tina sowie Kiyohiko + Freunde aus Dresden. Yasu hatte einen schnuckeligen kleinen Park in Tamagawa ausfindig gemacht (mein neuer Lieblingsplatz!) und dort haben wir uns dann bei mächtig viel Fresserei etc. pp. niedergelassen. Da tamagawa keiner der berühmten Orte ist, ging es.

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Katrin, *-*, Hyen (Vietnam), Shuuhei + Fresserei! Es gab' so viel Krams!

Hab' dafür extra Obstsalat fabriziert. *stolz sei* Kiyo kannten die Gasshuku-Leute ja nun teilweise (siehe Abschnitt zum Eislaufen), aber er hatte auch eigentlich keinen anderen Tag mehr zum Treffen frei, weil er nun auch schon die Uni beendet hat und zum Betriebspraktikum nach Hokkaido geht.

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Wie man sieht, blühten die Sakura nich nicht so ganz richtig wirklich, sagen wir mal, wir waren bei 20%. Leider war nämlich kurz vorher eine Kaltfront gekommen, so dass sich das Sakura-WE verschoben hat. Aber wir haben den einzigen schönen tag seit langem erwischt, von daher war dich alles paletti. Und Nancy hat von ihrer Gastfamilie einen Kimono mit allem Drum und Dran ausgeliehen bekommt - hübsch, nich? *-* Aber zum Hanami nicht wirklich praktisch..^^

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Nancy und Katrin; Mio, narumi, N, Tina, K

Jup, es war schon schön. Und die Polizei war auch dabei. Zwei Ordnungswächter saßen in so einer Fressbuden-Bude (nur eben ohne Essen ;) und sahen dem friedlichen Treiben zu. Viel zu früh brachen wir wieder auf (warum eigentlich? saa..(jap.: wejsch'nüsch)), um uns von Nancy in das billigste Karaoke der Stadt führen zu lassen. Für 15 Yen (10 ct.) pro Person und halbe Stunde hatten wir dann noch unseren singtechnischen Spaß und endlich funktionierte das Ganze auch wieder! Im Übrigen gibt's nicht zur Nena's 99 Luftballons, sonders auch Falco's Amadeus, wie ich dabei festgestellt habe...und falls sich noch wer an Schnappi erinnert..-_-°°° Nach 2 Stunden ging es dann in ein Fischli-Restaurant um was Essbares einzuwerfen und realitv spät verabschiedeten wir uns dann alle. Soll heißen bis auf Yasu, weil der jetzt fast bis zu meiner Haltestelle denselben Weg hat, seit er umgezogen ist

Das Beste war ja, dass ich Kiyo, den ich formvollendet (soll heißen: mit Umarmung, wie sich das für ordentliche Abschiede gehört!) verabschiedet habe (da er ja immerhin nach Hokkaido geht), am nächsten Tag unversehens wieder traf. O_o.. Da hammer blöd gekuckt.
Am 30. März 2009 war nämlich Tatsuyas Abschiedsparty auf dem SFC-Campus (weil er ja von der keio an die Nagoya-uni wechselt). Ich hab' mir Sorgen gemacht, dass ich mich auf dem Campus nicht zurecht finde, aber im Bus hab' ich Yasu getroffen, so dass das auch ging. Auf der Party habe ich viele Deutsch lernende Japaner wieder getroffen, die sonstwo schon mal getroffen hatte und daher war es schön. Am Ende musste sich Kiyo dann halt noch 'ne Verabschiedung gefallen lassen. (Aber der kennt das ja, ist schon imun. ^_~)

Am Abend fand in Shimoda noch Yaels Geburtstagsparty statt. Da ich noch gar kein Geschenk hatte, war ich sehr glücklich, dass Fred und Jennifer nach Asakusa sind um was Schönes zu kaufen und ich mich nur geldlich beteiligen musste.
Zu der Party kamen dann auch die ersten Neuen. Die Koreaner! In der Küche saß in letzter Zeit immer einer von denen an seinem Laptop und schaute so ganz verstolen, wenn jemand rein kam, also dachte ich mir, sprich den doch mal an. Gesagt, getan und er meine dann, dass er sich nicht so richtig traue, Leute anzusprechen usw. und da hab' ich ihm die Party quasi zwangsverordnet. ;) Hat ganz pflichtbewusst sogar ein kleines Geschenk mitgebracht, obwohl er Yael noch gar nicht kannte. XD Naja, dann fühle er sich eingeschüchtert, weil er der einzige Asiate in der Runde war, aber als Jennifer (Indonesien) und John (auch) dann kamen, war's in Ordnung und mit ein bisschen Alkohol als Dreingabe hört Kim Dong Woon ja gar nicht mehr auf zu reden. ;) Mission complete!

v.l.: Jennifer, Fred (Belgien), Jun (F), Will (USA), David (GB), Nick (USA) und wer immer da vor der Küche langschleicht..

Am 31. März 2009 passierte nichts, bis auf dass wir Abends "Walküre" gesehen haben, den neuen Tom Cruise-Film über Stauffenberg. Also, ich muss sagen, alle, die die Namen der hohen Nazi-Offiziere und die Armee-Einheiten nicht so kennen, haben nicht so richtig mitgekriegt, wo das Problem unseres Helden lag, aber naja..

Freitag, 3. April 2009

Gasshuku! Teil 5: Grande Finale!

Am vorletzten Tag des Gasshuku hatte ich ein Problem: Meine Stimme war futsch. weg. nirgens zu sehen. Und das, obwohl wir das Theaterstück aufführen sollten. Also hab' ich brav mehr als eine Packung Halsbonbons hinuntergeschlungen (wobei die Wirkung 'n Witz ist) und gehofft, dass es irgendwie wieder wird, während alle fleißig ihren Text gelernt und ihre Vorführung geübt haben. Aber da es leider doch nicht besser wurde, musste halt notgelöst werden.


"Eine falsche Form der Liebe", das Thema ist 'Stalker'. Shuhei und Shunsuke waren jedenfalls herrlich!!!

Eventuell müsst ihr die Lautstärke ziemlich hochdrehen, die Qualität ist nicht so überragend, das hier nur die normale Kameraaufnahme ist. Ich hoffe, man kanns einigermaßen verstehen. Es hilft wahrscheinlich auch, das Video erst vollständig laden zu lassen, bevor ihr es anseht. (Könnt ihr eigentlich alle die Videos sehen? Wenn nicht, sagt mal Bescheid!)

Es geht um Shunsuke, der einen Nebenjob in 'nem Laden hat und seinen Arbeitgeber, Herr Okama (Herr Tunte, Shuhei), der dem Guten heimlich hinterher-stalkt. Als Shunsuke das bemerkt, berät er sich mit einer Arbeitskollegin (der armen Makiko, deren Text bei der Aufführung von 6 Sätzen auf wenige Stichwörter zusammengeschrumpft war, weil sie sich nix merken konnte), die him rät, zur Polizei zu gehen. Was er dann auch mit Unterstützung einer weiteren Kollegin (Linda) tut. Die Polizei (ich^^) hält das Ganze allerdings für nen Witz (Kommunikation gescheitert, ne) und so beschließt Shunsuke als Lösung, zu kündigen.

Fällt euch im Bezug auf mich was auf? hm? na? Richiiiitg! Bin gar nicht ich, die da spricht. O_o..Meine Stimme hatte ja beschlossen, getrennt in den Urlaub zu fahren, daher musste kurzerhand ein Synchonsprecher in Form von Nancy organisiert werden. ^.^Das war vielleicht komisch. Ich mein, wir hatten das ja so abgemacht, aber als ich dann sprach und einfach kein Ton rauskam und ich trotzdem die Worte hörte, die ich ja eigentlich hätte sprechen sollen...das war schon komisch.^^


Nancys Gruppe hatte sich mal wieder dem Thema Völkerverständigung gewidmet. Es ging darum, dass ein deutsches Ehepaar (Tekkan ist doch herrlich!!! XDD) und ein japanisches sich treffen und erstmal die falschen Gastgeschenek mitbringen (Lakritze vs. Natto) usw. usw. :)

Von den anderen sind leider keine Videos da, aber ein paar herrliche Fotos:

Gruppe Shu, Ryuichi: Ruiko (man bewerke: Mädchenname; Ryuichis Kleid sieht man hier leider gar nicht so schön.) und Shu unterhalten sich umgangssprachlich auf Deutsch und es setzen sich japanische Austauschschüler dazu, die aber überhaupt nichts verstehen können. Als die "Deutschen" das bemerken, bemühen sie sich von da an, einfacher zu reden. Man muss dazu sagen: Ryuichis Deutsch ist ja echt nicht schlecht, aber wenn ein Japaner versucht, natürlich umgangssprachlich zu sprechen...XD Klasse! Wobei Shu auch Deutsch auf allerhöchstem Niveau herausgekramt hat! ("Hast du nen Pklan, was wir nachher machen wollen?" "Nee, kein Plan. Ist mir Latte!")

Gruppe: Erik, Aki, Yasu: Es ging darum, dass Erik im Park ein Mädchen (Aki) sieht, dass er gerne ansprechen müsste, er weiß aber nicht so genau, wie. Gerade, als er seinen Mut zusammengenommen hat, kommt aber plötzlich Akis Freundin angerannt (eine von Yasus 8 Geschwistern, Yasuko (oder Yasumi(?), nicht mit ihrem Brüderchen zu verwechseln, der damit natürlich gaaar nix zu tun hat^^) und beide gehen. Geknickt will sich erik mit Freunden beraten, wie er Aki am besten ansprechen soll: Während Yasu (diesmal tatsächlich er, zumindest, bis wir irgendwann wieder alle das Video ansehen, dass ist es plötzlich wiedr sein Zwillingsbruder :) anfängt was von langsam auf sie zugehen faselt, unterbricht Mio ihn recht energisch und meint, Erik solle doch mutig und forsch auf das Mädel zugehen. Endet natürlich im Fiasko, Aki rennt schockiert weg und die Lösung ist, dass man halt doch in Ruhe auf die Menschen zugehen soll.

PC ist ja auch viel spannender als olle Zwiebeln

Gruppe: Kaisei, Nami: Haben sich am Kochen versucht. Soll heißen, die Männer sollten Kochen, wussten aber vor lauter Schreck gar nicht wie und die Frauen konnten's nicht erklären. *-* Kaiseis Zwiebelschneiden war jedenfalls göttlich und was er sonst noch mit der Suppe veranstaltet hat, ging ja gar nicht. Ryota war auch das perfekte Beispiel eines überforderten Hausmannes. (Möglicherweise haben die tiefdunklen Ringen unter den leicht glasigen Augen und die leichten Katersymptome zusammen mit der leicht leidenden Miene an diesem Tag dabei etwas geholfen. XD) Lustig war es allemal.

Waku als Tekkan beim Tokoroten-Mampfen :)

Zu guter Letzt kamen noch Gruppe Kiromi, Annika, Waku: Sie haben verschiedene Verständigungsprobleme beim Gasshuku aus Korn genommen. Ganz toll: Hiromi als Tatsuya, der sagt: "Es freut mich, dass ihr heute alle pünktlich zum Gasshuku erschienen seid", oder Waku als Tekkan verkleidet, der Tatsuya nicht zuhört, weil er mit Essen beschäftigt ist und nur Zeit hat, zwischendurch "Ja, ja, das Tokoroten ist echt lecker!" einzuwerfen. XD
Schön war auch, als Anika Keishiro ihr Studienfach erklären sollte: "In der Ethnologie studiert man verschiedene Völker. Man untersucht sie und ihre Verhaltensweisen, ihre Kultur und ihre politischen Systeme, die Art und Weise, wie sie wirtschaften..."Teilnehmende Beobachtung" ist eine Methode, die in der Feldforschung Anwendung findet. Hierbei ist es wichtig.." :) Keishiros Gesichts dazu war auch herrlich!

Tekkan bei der kritischen Begutachtung von Wakus Darbietung. ;)

Achja, an dieser Stelle muss vielleicht erklärt werden, warum unsere Jungens so munter in Mädchenkleidern umherhüpfen: Schuld ist mal wieder Tekkan! Es gibt ja dieses g.ö.t.t.l.i.c.h.e Video vom vorletzten Mal, da hat er in seiner Gruppe die kleine Schwester von XY gespielt. Mit Perlenkette, Make-up und allem, was dazu gehört! Und dann noch die seine Art dazu - kurz, wir haben uns auf dem Boden gekringelt. Ja, auf diesem Video ist der Mist gewachsen...

Es folgte die letzte Pyjama-Party bis spät in die Puppen, die widerum mit Gitarre, Karten und Sonstigem verbracht wurde. Achjs, wir haben die Videos geschsut, auch die vom letzten und vorletzten Mal. XD Für die, die dabei gewesen sind...sugoi! (Klasse) Ich glaube, gegen 4:30 haben wir dann aufgegeben..

Und die Japaner haben und neue wichtige Vokabeln beigebracht, wie z.B. Subesubemanjukani. Wat is'n dat? - könnte man jetzt fragen. Das ist eine krabbenart, ungelogen. Und wie merken sich Japaner das? So:


Click mich ;)


Naja, Nancy meinte, sie hat die Auswirkungen dieser 4 Tage dann am nächsten Tag gemerkt. Ich muss sagen, dass es mir bis auf die Tatsache, dass ich halt stumm wie ein Fischli war, wunderbar ging. Ich war nicht müde, ich hatte keine Kopfschmerzen, es ging mir einfach nur blendend und ich habe mich besser gefühlt, als nach 4 Wochen Strandurlaub oder so. (Das Beste ist, es wirkt immer noch) Es ging mir einfach rundrum gut, ich hatte keinen Stress, ich wusste nicht, welcher Tag es war, noch welches Datum wir hatten und mich kümmerte einfach mal nix.

Daher kann ich nur sagen, dass das Gasshuku einfach nur restaurierend auf mich gewirkt hat. Man muss ja schon sagen, dass man sich manchmal fragt, wie das so ist mit den Japanern. Ich meine, da man mit ihnen ja kaum näheren Kontakt hat, sondern sie immer nur mal auf 'ner Party sieht oder mal als Konversationspartner trifft, ist es unglaublich schwer, etwas aufzubauen, was man als Freundschaft bezeichnen könnte. Und wenn man es auf Asiaten allgemein ausweitet: In Shimoda laufen ja genug davon rum, aber man hat einfach das Gefühl, nicht wirklich an die Leute herankommen zu können, obwohl man ja Tür an Tür lebt. Das Gefühl gibt es bei den "westlichen" Ausländern ja auch nicht. Da kann ich definitiv sagen, dass Steffi eine ganz wunderbare Freundin geworden ist, und auch Elliott und Yael werde ich nach dem Jahr bestimmt mal wieder sehen.
Aber auf dem Gasshuku habe ich so viele Leute (wider-)getroffen, mit denen wir so viel Quatsch veranstaltet haben, dass ich wieder weiß, dass Japaner auch nur Menschen sind und dass es eben doch geht. Vor allem Aki, Linda, Hiromi, Waku und Ryu und Kiyo (war nicht auf dem Gasshuku, kennen wir noch vom letzten Jahr) sind Freunde geworden und die Hälfte sehe ich in den nächsten Jahren ganz sicher in Halle. ^.^

Ja...also folgte dann am 10. März 2008 noch der Abschied (achja, Tekkan und Shuuhei waren vorher schon abgereist, weil die beiden ja arbeiten mussten) und dann sind Nancy und ich freundlicherweise von Tatsuya im Auto bis nach Yokohama gefahren worden, weil Nancy am Morgen schlecht war und Bus- und Bahnfahrten sowieso nicht gut verträgt und Tatsuya selbst auch in Yokohama wohnt. Lustig war, dass Ryu es natürlich wie imer übertreiben musste und als wir abgefahren sind in seine weißen Schuhe sprang und dem Wagen hinterher lief, und Linda und Aki auch. *-* Das war echt lieb!

Wobei die Trennung zumindest für Nancy, Shu und Nami ja nicht so lang war, denn am nächsten Tag schon war karaoke in Shinjuku geplant, weil Karaoke-Meisterin Nancy ein unglaublich billiges Angebot entdeckt hatte und außerdem Shus und Namis baldige Abfahrt nach DE anstand. Also hatten die Leute einen ganzen Tag lang Karaoke-Spaß, während das stimmlose Ich nun doch etwas Schlaf nachgeholt und dann die Wohnheim-Bude von oben bis unten geputzt hat. ;_; Nich fair, so was.