Samstag, 5. September 2009

Die Zeit läuft: Laufen, Tun, Machen in den letzten Tagen!

Die letzte Praktikumswoche verlief vor allem Dank der neuen Mitpraktikantin Lyly sehr entspannt, umso mehr, als dass ich am Freitag den zweiten Teil meiner Kohle einsammeln konnte. *-* Die hab' ich dann (natürlich nicht ganz^^) gleich auf einem nächsten Konzert am Freitag, dem 28. August 2009, gelassen. Danach bin ich noch einmal durch Ikebukuro gestiefelt, aber außer Spielhallen en masse gibt es da wirklich nich' viel.

Ikebukuro

Am darauf folgenden Tag habe ich mich ein letztes Mal mit der etwas fußlahmen Nuch (Thailand) + John (Neuseeland) in Jiyugaoka getroffen. Da haben wir dann getestet, wie gut das Japanische Ausschilderungssystem (Karte am Bahnhof + keine Straßennahmen, aber Viertelbezeichnungen und Nummern an den Strohmasten) funktioniert.

Japanischer Wahlkampf - keiner hört zu. Und die Frau rechts stand die ganze zeit da und hat jedem Taxifahrer etc. zugewunken. Mehr als eine Stunde lang.

Funktioniert prima! Straße gefunden, Abschnitt gefunden, Block gefunden - kein Thai-Restaurant. Hää? Einmal um den Block gestiefelt. Nummern stimmen. Nochmal um den Block gestiefelt. Wo denn nun, doch falsch? Da! Ein kleines winziges süßes unauffälliges Schildchen weißt den Weg endlich in ein sich im Kellergeschoss durch ein e niedliches Türchen betretbares Restaurant zu weisen. O_o Meine Güte! Aber es war voll, also doch lieber zum Italiener. XD Danach ging es zum letzten Mal zum Karaoke! Yay.

*-*, John und Nuch

Hab' ich am Sonntag was gemacht? Vielleicht nich'..Naja. Am Dienstag, dem 1. September 2009, war dann noch einmal Ueno dran. Yael hatte vom Ueno Shitamachi-Museum erzählt, also nix wie hin. Und siehe da: Es stand nicht auf der Karte. Auf keiner Einzigen! Ja, so was gibt's auch. Aber ordentliche Deutsche haben eh vorher bei Google vorbeigeschaut. :P Ätsch. Also hab' ich es doch gefunden. Das Museum ist etwas für Leute, die keine Zeit/Lust haben, in das große Edo-Tokyo-Museum zu gehen. Es zeigt das japanische Leben der Neuzeit und ist recht klein. Das Beste waren die Spielzeuge.^^ Ich war auch gleich so fasziniert, dass die nette Tante dort mir ein so ein Ding gegeben hat. :) Fein.

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Mutti: So sahen Möbel in japanischen Häusern aus. r: Ein typ. Zimmer aus den 50/60er Jahren.

Weiter ging es einmal über den Ueno-Park hinaus. Sonst bin ich nur im Park, also bin ich ein bisschen durch die anderen kleinen Gassen (vorbei an etlichen Schreinen) und bin plötzlich an einer kleinen Galerie für japanische Bilder vorbei. Eigentlich hab' ich das nur so mit halben Auge mitgekriegt, aber schon ging die Alarmleuchte: Bilder für Opa und Oma? (Sonderwunsch: typisch japanisch und klein. Also richtig klein. -_-°) Also nix wie rein.

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Was stimmt nicht an diesem Bild? ;)


Rassel statt Glocke, um die Götter zu nerven, gibt's anscheinend auch.

Die Galerie war quasi das Vorzimmer eines älteren Ehepaars, das auch gleich munter mit mir schwatzte und mich sogar ins Haus ließ, um die Schriftrolle in der Tokonoma zu bestaunen (spezielle Nische im japanischen Zimmer, wo eine Schriftrolle/ein Bild hängt oder Ikebana steht). Und ein Ticket für die gerade an diesem Tag eröffnete Ausstellung für moderne Kunst gab es obendrein. Danke.^^ Da bin ich dann auch noch hin. Danach war ich noch in einem großen Kaufhaus (Summer sale! XD) und in Harajuku, den letzten Kram, der halt so mit muss, besorgen.


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Ein Schrein, um den 1000e Jizos standen. Hätt' ich das mal letztes Jahr gewusst. r: Ein Zimmerschrein, war ich einem un-schrein-igen Gebäude auf dem Gelände.

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Der Haupt-Jizo. r: Vor dem Museum in Ueno. Kimono-Geige-Kombi find' ich toll! :)

So, Schluss für heute, ich sitz' auf gepackten Koffern, morgen geht es heimwärts. Der Abschluss des Blogs kommt danach.

Kommentare:

Mian hat gesagt…

naaa, kommt da noch was? ;)

Shu hat gesagt…

Hey, da fehlt noch ein Eintrag, ich warte doch auch auf den letzten *Lach*

Gebe uns das Zepter in die Hand, sozusagen als fließenden Übergang xD