Der Name Kyū-Iwasaki-tei heißt „ehemalige Iwasaki-Residenz“.
Die hatten es da ganz nett. Ganz zeitgenössisch gibt es ein zweigeschossiges Haupthaus im westlichen Stil, dahinter aber auch ein Gebäude im japanischen Stil und natürlich ein Billard-Haus im "Garten". Was man halt so hat. ;)
Im Zimmerchen herrschten ganz angenehme Temperaturen, sogar im "Wintergarten", der doch verdächtig an japanische Verandengänge erinnert. Allerdings handelt es sich wohl um den Landhausstil aus Pennsylvania, wo der Hausherr studiert hatte.
Heute ist im japanischen Teil - neben einer öffentlichen Toilette, natürlich - auch ein Teehaus drin.
Ein Blick auf die überaus praktische Online-Karte verriet, dass es ein kleines Kumstmuseum in der Nähe gibt. Das Yayoi-Museum widmet sich v.a. Illustratoren.
Obwohl ich die ausgestellte Mangaka (Comiczeichnerin) nicht kannte, hab es ganz wunderbare Original-Aqurelle zu sehen.
Danach musste ich nun aber doch den Rückweg antreten. Im Ueno-Park gibt es zum Glück ein Restaurant mit Freisitz. Die sind rar gesäht, aber überlebenswichtig, möchte man nicht schockgefrostet werden. Die Energiesparlust der Japaner hat wohl wieder abgenommen; Für mich sind die Innentemperaturen der Restaurants echt an der Schmerzgrenze. 🥶
Am Bahnhof habe ich dann ein Ticket für den begehrten Nachtzug ergattert (erzähl ich demnächst) und dann war auch schon Zeit, um mich mit Freunden zu treffen.